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Native
Speiseöle:Von Basilikum-Öl bis Wahlnußöl
Nativ extra = 1. Güteklasse
Worin
unterscheiden sich „native“ Öle von industriell erzeugten? Nativ
= heutiger Begriff für„kaltgepresste“
Öle Native Öle werden ohne äußere Hitzezufuhr mechanisch gepresst. Nach
dem Pressvorgang werden native Öle lediglich gefiltert und abgefüllt. Es
entstehen hochwertige edle Öle mit sortentypischem Aroma. Nicht-native Öle Pflanzenfrüchte oder –samen (z.B. Oliven,
Sonnenblumenkerne u.a.) werden mit hohen Temperaturen gepresst. Dadurch ist
die Ölausbeute höher. Das im Presskuchen verbleibende Restöl kann mit Hilfe
von Lösungsmitteln ausgelaugt werden.
Das Lösungsmittel wird durch Destillation wieder entfernt. Danach erfolgt die
sog. Raffination, bei der das Öl entschleimt, entsäuert, gebleicht und
gedämpft wird. Aus diesem Raffinationsprozess geht ein meist geruch- und
geschmackloses, hellgelbes und klares Öl hervor. Aufbewahrung von Öl In Griechenland und vielen anderen Ländern des Mittelmeeres
bewahrte man (Oliven-)öl in tönernen Amphoren auf, in denen es in alten
Zeiten auch über das Meer transportiert wurde. Ton oder Steingut ist auch heute noch ein gutes Material, weil
es nur sehr langsam auf Temperaturunterschiede reagiert. Auch wird das Öl vor
Licht geschützt. Licht und Sauerstoff können die Qualität des Öls
beeinträchtigen. Deshalb sind dunkle Glasflaschen auch gut geeignet oder
Metallkanister. Öl, das in hellen Flaschen abgefüllt ist, sollte man dunkel
lagern. Die Lagertemperaturen sollten kühler Zimmertemperatur, also ca. 16-18
Grad C., entsprechen. Im Kühlschrank wird
Olivenöl trüb und dickflüssig. Ein Zustand, der sich allerdings bei
Zimmertemperatur wieder verliert und das Öl in der Qualität nicht
beeinträchtigt. Native Öle und Verwendung (eine Auswahl) Die nachstehend
aufgeführten Öle aus dem Essig & Öl Kontor stammen aus kontr. Ökol. Anbau
gem. EG-VO 2092/91 Basilic Dem Duft von Basilikum
kann man sich kaum entziehen. Aus der Küche des Mittelmeerraumes ist dieses
Kraut nicht wegzudenken und erinnert zu Hause bei vielfältiger Verwendung
vielleicht auch ein wenig an Urlaub. Aus der Kombination von frischem
Basilikum und Olivenöl nativ extra entsteht Basilic. Besonders geeignet für
Tomatensalate und –gerichte wie auch für Nudeln. ( Dass dem Basilikum auch
eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben wird, sei nur am Rande bemerkt.) Provencalisches Öl Herbes de Provence
werden als Kräuterbouquet auf jedem Markt angeboten und fehlen in keiner
Küche. Mit dem
Provencalischen Öl – natives Olivenöl extra und einem Auszug aus Kräutern der
Provence– lässt sich ein Eindruck des südlichen Sommers vielleicht auch in
unseren Norden und die ungemütliche Jahreszeit herüberretten. Für die mediterrane
Küche, für Gemüsepfannen, Fleischgerichte, zum Einlegen von Käse und Oliven,
für Tomaten-, Auberginen- und Zucchinigerichten. Kräuter-Gewürz-Öl Eine „bodenständige“,
aber deswegen nicht minder pikante Ölvariation: Schnittlauch, Petersilie,
Paprika und andere Gartenkräuter geben mit Pfeffer, Piment, ein wenig
Koriander u.a. nativem Olivenöl extra
eine frische Note. Dieses Öl passt gut zu
Gemüsegerichten und zu Tomaten-, Gurken- und Nudelsalaten Knoblauch Öl Natives Olivenöl
extra, frische Knoblauchzehen und etwas Basilikum, das dem „Knoblauch-Hauch“
die Spitze nimmt, sind im wesentlichen die Zutaten zu diesem Öl. Herzhaft und doch mild
kann Knoblauch Öl u. a. die Grillfreuden eines Sommers begleiten, für Salate
Verwendung finden oder einfachen Tomatenbroten den richtigen „Pfiff“
verleihen. Knoblauch-Liebhaber werden noch eine ganze Reihe weiterer
Verwendungsmöglichkeiten kennen und finden. Rosmarin-Öl Rosmarin eignet sich
hervorragend zur Herstellung eines Kräuteröles auf der Basis von nativem
Olivenöl extra, in dem sich die Wirkstoffe der Pflanze konservieren lassen. Rosmarin-Öl ist für alle
Gemüsegerichte geeignet, für Suppe mit Pasta und Bohnen, für Fisch, Geflügel
und Pilzgerichte. Ganz besonders aber für Lamm, Schweinefleisch oder Wild.
Auch als Einlegeöl für Käse. Eine besondere Verwendung: Rosmarin-Öl kann
als Massageöl natürlich-stimulierend
wirken Chilie-Öl Natives
Sonnenblumenöl mit einem Auszug aus mittelscharfen Chilies ergibt eine
pikant-scharfe Mischung. Wenige Tropfen
zu Reisgerichten, für Gegrilltes, mexikanische Bohnengerichte, Chili con
Carne oder auch für Spaghettigerichte. Sonnenblumenöl Natives, nicht desodoriertes
(geschmacksneutral gemachtes) Öl mit goldgelber Farbe und leicht nussigem
Geschmack. Besonders reich an zweifach-ungesättigter Linolsäure, die zu den sog. essentiellen
Fettsäuren gehört. Zum Dünsten, Kochen, Backen, für
Salate und Rohkost. Rapsöl Eine
Spezialität aus Niedersachsen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut.
Rapsöl ist leuchtend gelb und schmeckt leicht nussig. Rapsöl
eignet sich für die kalte und warme Küche. Es kann zum Backen, Braten, Kochen
und sogar Frittieren verwendet werden Sesamöl Mild-nussiges
Öl, das in der ostasiatischen Küche weit verbreitet ist. Hoher Anteil an
Lecithin. Sesamöl
kann für Zubereitungen im Wok gut verwendet werden. Salate und Gemüsegerichte
lassen sich damit verfeinern. Auch zum Backen geeignet. Eine besondere Verwendung:
als hautfreundliches und stimulierendes Massageöl Kürbiskernöl Kürbiskernöl
ist von intensiver dunkelrot-grüner Farbe und hat ein angenehmes Röstaroma.
Es ist vitaminreich (Vitamine A, C, E und K) und besitzt viele ungesättigte Fettsäuren. Dem Öl
werden allerlei gesundheits-fördernde und heilende Wirkungen zugeschrieben,
so etwa gegen Prostatabeschwerden oder als Vorbeugung gegen Erkrankungen der
Schleimhäute, es fördert die Blutgerinnung und Atmung und kann die Leistung
von Muskeln und Drüsen steigern. Kürbiskernöl ist ein
exzellentes Salatöl und kann besonders Kartoffel- und Tomatensalate
verfeinern. Vor dem Servieren in Kürbissuppe träufeln. Auch zur Herstellung
einer Kürbiskern-Mayonnaise geeignet. Walnussöl Aus ungerösteten
Walnüssen gewonnenes hellgelbes Öl mit einem ganz dezenten Nussgeschmack, das
lediglich nach dem Pressen gefiltert wird und keinerlei weitere Behandlung
erfährt. Hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (ca. 70%). Für Salate
aller Art und zum Würzen von Rohkostgerichten. Achtung:
Nussallergiker können auch auf das Pressöl der Nüsse reagieren. Zurück: Home Essig & Öl Kontor 2005 |
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